Kaffee aus Brasilien: Eine Story wie aus Hollywood

„Um cafezinho, por favor“, hört man geschäftige

Beamte und gelassene Pensionisten in den engen Cafébars in Rio de Janeiro bitten. Sie alle sehnen sich nach einer Tasse kleinen Kaffees, schwarz wie die Nacht, heiß wie die Sonne und stark wie ein Gewichtheber. Dabei ist ein Cafezinho keine Frage der Zeit, sondern die brasilianische Antwort auf Genuss:

Dass wir Kaffee aus Brasilien kaufen können, verdanken wir einem kriminellen Casanova

An jeder Straßenecke und zu jeder Tageszeit kann man diese Gaumenfreude in Brasilien genießen, in unserem Online-Shop auch die passenden Kaffeebohnen kaufen. Diesem Umstand geht eine abenteuerliche Geschichte voller Sex und Gaunerei voraus. Eine Geschichte, die der Feder eines Drehbuchautors entsprungen sein könnte. Eine Geschichte, die wir nur zu gern mit euch teilen.

Kaffee aus Brasilien

Eine verbotene Liebelei und noch verbotenere Schmuggelei: Wie der Kaffee nach Brasilien kam

Jede gute Story beginnt mit einem Helden, einem Ritter in glänzender Rüstung, einem Helfer in Not, einem Pizzalieferanten nach einer durchzechten Nacht. Unser Held nannte sich Colonel Francisco de Mello Palheta und war Oberstleutnant beim portugiesisch-brasilianischen Militär. 1727 wurde er zum Spion ernannt – sein Auftrag: Besorge uns Kaffee! So schickte man unseren Francisco über die Grenze nach Französisch-Guyana, anders als die Portugiesen besaßen die Franzosen nämlich Kaffeepflanzen, die sie sorgfältig hegten und pflegten, mit ihrem Leben beschützten und auch nicht teilen wollten. Die Pflanzen wurden strengstens bewacht. So bediente sich Francisco all seines Charmes und verführte die Frau eines französischen Gouverneurs. Was für ein Hallodri!

Zugegeben, die historischen Quellen sind sich bei dieser barocken Spion-Liebesgeschichte nicht ganz so sicher, was uns allerdings nicht daran hindert, euch das Ende zu verraten: Marie-Claude de Vicq de Pontgibaud war mehr als nur happy über die Qualitäten ihres Liebhabers und wollte sich erkenntlich zeigen, weshalb sie ihm zum Abschied einen schönen Blumenstrauß schenkte – darin versteckt die Kaffee-Setzlinge. Der Colonel brachte die Pflanzen nach Brasilien. Ende gut, alles gut. Über die Jahrhunderte bewies Brasilien seinen grünen Daumen und mauserte sich zum weltführenden Kaffeeproduzenten.

Kaffee aus Brasilien heute

Brasilien ist also Weltmeister, was den Kaffeeanbau betrifft. Mehr als 30 Prozent weltweit stammen hauptsächlich aus den Anbauregionen im Südosten des Landes. Das Klima trägt dazu bei, dass die Kaffeekirschen schön rot reifen, die Bohnen zeichnen in Folge eine milde Süße mit wenig bitteren Aromen aus. Mono-Kulturen, der Einsatz von gefährlichen Pestiziden und schlechte Arbeitsbedingungen sind die Schattenseiten der großangelegten Kaffeekultur des Landes. Umso mehr setzt KAFFEEhoch2 deshalb auf Röster, die Qualität, nachhaltigen Genuss und einen traditionellen Cafezinho zu schätzen wissen.

Probiere doch beispielsweise den prämierten Agua Limpa Espresso der Obenauf Kaffeemanufaktur: Dieser 100-Prozent-Arabica-Kaffee ist bestens für Vollautomaten und Siebträger geeignet und überzeugt mit seiner fruchtig-würzigen Note nach Stachelbeere und Nelke. Empfehlen können wir auch den Arabica-Kaffee Hirschsprung von der Fazenda Dutra in Brasilien. Der Rösterei Schwarzwild gelang es dabei, einen aromatischen und zugleich äußerst bekömmlichen Kaffee zu kreieren.

Diese und alle weiteren Kaffeesorten aus Brasilien findest du in unserem Shop, nutze einfach unsere praktische Filterfunktion.

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