Röster des Monats: Rösttrommel

Der Fokus der Rösterei liegt auf der Röstung von Spezialitätenkaffees auf Kleinsternten. 

Kern der täglichen Arbeit ist daher die Suche nach neuen, nicht alltäglichen Kaffeesorten, die besonders schmecken. Zudem kommt den Röstern nur fairer und nachhaltiger Rohkaffees in die Tüte. Außerdem belegte der Röster Johannes Otto bei der aktuellen Deutschen Latte Art Meisterschaft den vierten Platz. Die Jungs verstehen also wirklich was von ihrem Handwerk. In unserem Interview mit Matthias Heyder erfährt ihr mehr über diese Rösterei:

 Röster der Rösttrommel

Das Interview mit Matthias Hayderer:

  • Was hat einst Ihre Liebe zum Kaffee bzw. dem Kaffeerösten geweckt?

“Der erste Besuch in einer kleinen Kaffeerösterei war überwältigend. Das Interesse und die Liebe zum Kaffee waren geweckt und danach gab es kein Zurück  mehr.”

 

  • Können Sie sich noch an Ihre ersten Röst-Erlebnisse erinnern? Erzählen Sie uns davon?

“Die ersten Röstversuche haben wir bei anderen Röstereien machen dürfen. Danach bestellten wir unseren ersten kleinen 1,5 kg Röster und begannen in einer alten Scheune das Rösten zu lernen. Erst nach etwa einem halben Jahr sind wir dann in die Räume unserer ersten Rösterei gezogen. Dort waren die Bedingungen dann natürlich besser und wir konnten an der Steigerung der Kaffeequalität Schritt für Schritt arbeiten.”

 

  • Wie wählen Sie neue Bohnen (und/oder neue Anbaugebiete) für Ihre Röstungen aus?

“Da wir ein saisonal stark wechselndes Sortiment haben und immer nur frische Ernten einkaufen, wenn sie in Europa im Hafen ankommen, lassen wir uns ständig Proben von unseren Importeuren schicken. diese werden dann auf unserem Proberöster freitags geröstet und nach einem festen Ablauf Montag und Freitag verkostet. Wenn uns einer der Kaffees am Cuppingtisch begeistert, wird er gekauft.”

 

  • Was bedeutet biologischer und nachhaltiger Kaffee für Sie? Welche Bio- oder Fair-Trade Sorten empfehlen Sie unseren KundInnen?

“Unsere Rösterei ist seit 2017 Bio-zertifiziert. Seitdem haben wir immer verschiedene Bio-Kaffees im Sortiment. Auch diese kaufen wir aber nicht nur nach Zertifizierung ein, sondern nur wenn sie uns geschmacklich überzeugen. Unsere Rösterei ist nicht fair-trade zertifiziert. Wir geben viel Geld aus für hochwertige Specialty coffees, die ein vielfaches des fair-trade Preises kosten. Das ist unserer Meinung der für alle Beteiligten nachhaltigere Weg.”

 

  • Welche Tipps können Sie für spannende Kaffeereisen geben? Welche Farm/Finca oder welches Land eignet sich besonders gut, um dort eine Kaffee-Führung zu machen?

“Jedes Kaffeeanbauland hat seine Eigenheiten und seine eigene Geschichte. Unser Head Roaster Stefan hat sich z.b. bei seiner Reise nach Kolumbien in das Land und den Kaffee verliebt und seitdem beziehen wir direkt von dem jungen, innovativen und sehr renommierten Farmer Juan Saldarriaga alle Kaffees aus Kolumbien. Diese Reise hat sich auf jeden Fall gelohnt und die beiden Farmen von Juan in der Region Antioquia sind in jedem Fall eine Reise wert.

 

  • Was machen Sie mit den Bohnen, wenn Sie mal keine Lust auf einen „klassischen Kaffee“ haben?

“Wir bieten in unseren Cafes mittlerweile viele, saisonal wechselnde Coffee Drinks an, die meist auf Basis von Espresso, Cold Brew oder Cascara sind. Gerade in den Sommermonaten sind diese als kalte Alternative zum Espresso eine attraktive Abwechslung.”

Wir freuen uns über dein Feedback!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.